Hier finden Sie Mitteilungen der Schulleitung in chronologischer Reihenfolge:

22.10.2020 18:30 Uhr

05.10.2020 18:30 Uhr

Liebe Eltern,

das Gesundheitsamt hat nach intensiver Sachklärung die komplette Klasse 9b für die Zeit bis zum 15.10.2020 in Quarantäne gestellt. Für weitere Klassen wurde keine Quarantäne ausgesprochen, auch Geschwister der Kinder aus der betroffenen Klasse dürfen weiter zum Präsenzunterricht kommen, wenn das Gesundheitsamt nichts anderes verfügt.

Wichtige Infos für Eltern der Klasse 9b:

  • Die Quarantäne für alle SchülerInnen der Klasse 9b wurde damit begründet, dass Sportunterricht in der Halle durchgeführt wurde und nicht davon auszugehen ist, dass durchgehend Mindestabstände eingehalten wurden. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass der Sportunterricht gemäß den geltenden Vorschriften durchgeführt wurde.
  • Bitte beachten Sie die Hinweise des Gesundheitsamtes zu den Quarantänemaßnahmen und den Testungen (voraussichtlich am 08.10.), die Ihren Kindern schriftlich mitgegeben wurden. Das Gesundheitsamt wird sich bezüglich des Termins voraussichtlich per email melden.
  • Die Fachlehrer der Klasse 9b werden schnellstmöglich ein Angebot zum Distanzlernen erstellen. Bitte schauen Sie regelmäßig nach Informationen im SchulmanagerOnline und auf der Plattform moodle.
  • Bei allen Fragen bitten wir darum, die Pflegschaftsvorsitzenden zu kontaktieren, die dann die Fragen gefiltert an uns weiterleiten können. Ansonsten fürchten wir eine Flut an Kommunikation, die weder das Klassenlehrerteam noch wir hier nicht bewältigen können.
  • Bei Nachfragen des Gesundheitsamtes bitten wir Sie und Ihre Kinder um absolute Offenheit bei Angaben zu Kontakten und dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Nur so können zum Wohle der gesamten Schulgemeinde mögliche Infektionsketten nachvollzogen werden. Danke hierfür!

Bleiben Sie gesund!

F.-M. Becker / F. Maas

Anlage: Informationen des Gesundheitsamtes

04.10.2020 13:00 Uhr

Liebe Eltern der Klassenstufe 8 und 9, 

wir möchten Sie darüber informieren, dass wir durch eine Mitteilung des Gesundheitsamtes der Städteregion Aachen gestern am Abend davon erfahren haben, dass insgesamt zwei Schüler unserer Schule (8b und 9b) positiv auf Corona-Virus getestet wurden.

Wir sind der Meinung, dass diese Fälle irgendwann zu erwarten waren und wir sollten – soweit als möglich – rational mit ihnen umgehen. Wir sind mit dem GA in Kontakt gewesen und haben heute alle Informationen, die das GA erbeten hatte, weitergegeben. (GA: Gesundheitsamt).

Wie bisher werden wir transparent mit den Vorgängen umgehen:

Das Gesundheitsamt ist für entsprechende Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsge-schehens verantwortlich und spricht ggf. Quarantänen aus. Wir als Schule können das in dieser Form nicht und werden es nicht tun. Trotzdem kommen wir unserer Fürsorge nach, kommunizieren transparent und versuchen auch Fragen auf der Basis der Verordnungen sachgerecht zusammen mit den Eltern zu klären.

Die Information des GA lautet, dass auf der Basis der Daten diejenigen Eltern/ SchülerInnen/ Lehrkräfte heute noch informiert werden, die als K1-Fälle (unmittelbare Kontaktpersonen) eingestuft werden. Kommt kein Anruf, so gibt es keine Einschränkungen in der Ausübung der Schulpflicht und der Arbeitstätigkeit.

Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung des GA sollen all die Personen, die nicht kontaktiert werden, nicht im Gesundheitsamt anrufen.

Wir bitten noch einmal bei Ihren Kindern die Bereitschaft hoch zu halten, Masken zu tragen und auf die Abstände zu achten.  In den Bereichen, wo es verpflichtend ist, werden wir Lehrkräfte auf das Tragen der Masken angemessen aber nachdrücklich hinweisen. Dieses aktuelle Infektionsgeschehen zeigt deutlich, wie wichtig es ist, das Risiko im Auge zu behalten und an ein geeignetes Verhalten zum Infektionsschutz zu erinnern.

Unsere Regeln und die allgemeinen AHA-Regeln bieten hier Orientierung.  Das Tragen der Masken ist sinnvoll.

Freundliche Grüße und noch einen schönen Sonntag

Schulleitung

31.08.2020 19:30 Uhr

31.08.2020 14:00 Uhr

Thema:  „Masken im Unterricht“

Mit dem 1. September endet in NRW die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Unterricht.

Genauere schriftliche Mitteilungen haben die  Schulen bisher noch nicht erreicht.

Obwohl diese Schutzvorrichtung natürlich keinen absolut zuverlässigen Infektionsschutz gewährleistet, ist hinreichend bekannt, dass sie doch maßgeblich zu einer Verringerung des Infektionsrisikos beitragen kann.

Nach intensiven Gesprächen mit verschiedenen Vertretern der Schulgemeinschaft sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass wir aus diesem Grunde das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes auch weiterhin beibehalten möchten. Wir betrachten diese Maßnahme auch als Akt der Solidarität gegenüber allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft, die tagtäglich trotz des erhöhten Infektionsrisikos zur Gestaltung eines lebendigen Schulalltags beitragen.

Daher unsere dringende Empfehlung und herzliche Bitte: Lasst uns – soweit wie möglich – ein Zeichen setzen in einer schwierigen Situation, deren Verlauf niemand einzuschätzen vermag.

Am Ende gilt: Mit dem Tragen der Maske können wir wenig falsch, aber vieles richtig machen.         

 

Schulleitung     Lehrerrat     Schulpflegschaftsvorstand   SV

19.08.2020 14:30 Uhr

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

aufgrund der derzeitigen klimatische Verhältnissen, die zusammen mit der Maskenplicht eine besondere Beachtung erfordern, gehen wir davon aus, dass morgen als auch am Freitag die Temperaturen in den Unterrichtsräumen Werte erreichen, die eine Verkürzung der Unterrichtszeit angezeigt erscheinen lassen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise auch auf der Homepage.

Da wir uns aber in der Verantwortung sehen, nicht immer die letzten Stunden ausfallen zu lassen, haben wir ein durch die Schulkonferenz befürwortetes Konzept für die SekI (Kl. 5-9) und die SekII (EF, Q1, Q2) entwickelt, dass nun zur Anwendung kommen soll, um die Balance zwischen Klima und Unterricht für möglichst alle Lerngruppen zu halten.

Allein die 10/11. Stunde fallen für einige Lerngruppen der Oberstufe aus. Nachfolgend sind die Zeiten wiedergegeben:

Unterrichtskonzept bei großer Hitze (n. Mitteilung der Schulleitung) Kurzstunden im Vormittagsbereich // partiell Nachmittag

1 / 2 3 / 4 5 / 6 8 / 9

90 Minuten 60 Minuten 60 Minuten 60 Minuten

08:00 – 09:30 Uhr 09:40 – 10:40 Uhr 10:50 – 11:50 Uhr 12:15 – 13:15 Uhr

Gong: 07:55; 08:00 Pausengong: 09:35 Pausengong: 10:45 Pausengongs: 11:50, (u. 12:10) Kein Pausengong

Nicht am 20.08. bzw. 21.08.2020:

10 / 11 60 Minuten 13:30 – 14:30 Uhr
(zumeist Sport: Außensport – ohne große Belastung)

Für eine Betreuung ist am Do. (bis 15:00 Uhr)und Fr. (bis 13:15Uhr) gesorgt. Eine Abfrage erfolgt über die Klassenlehrer; bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unseren Ganztagskoordinator, Hr. Zimmer (zim@gymnasium-wuerselen.de).

Die Mensa ist nach 13:15 noch geöffnet, so dass das Mittagessen noch eingenommen werden kann.

Wir bitten um Verständnis, dass wir nur auf der Basis der jeweiligen Wettermeldungen und der Temperaturentwicklung in unseren Räumen Entscheidungen ggf. kurzfristig treffen können.

Schulleitung

16.08.2020 12:00 Uhr

Aufgrund der momentanen Situation verzichten wir coronabedingt (und somit zeitlich einge- schränkt) auf die Anwesenheitspflicht der Drehtür-Kinder. So vermeiden wir zusätzliche Schüleransammlungen vor und in der Sporthalle. Die Abokinder gehen trotzdem noch essen, danach nach Hause. Darüber hinaus sind die Übermittagsangebote voraussichtlich bis Ende August stark eingeschränkt. Wir bemühen uns die Angebote zeitnah wieder zu etablieren, sofern die Vorgaben des Ministeriums und die Hygienevorschriften es zulassen.

14.08.2020 21:00 Uhr

Liebe Schulgemeinde, 

aufgrund der Erfahrungen der ersten 3 Schultage gelten ab Montag die folgenden zusätzlichen Regeln / Verfahrensweisen:

  • Zum Ende der Pause stellen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 – 9 nach Lerngruppen getrennt an der weißen Linie (wie zum Ende des letzten Schuljahres) auf. Markierungen erfolgen nicht. Die Aufsicht lässt die Gruppen nacheinander in das Hauptgebäude ein und nimmt zuletzt ihre eigene Lerngruppe mit in den Unterricht.

  • Die Klassen der Jahrgangsstufe 5 begeben sich vor der 1. Stunde und nach der Pause immer in ihren Klassenraum. Findet der Unterricht in einem anderen Raum statt, holt der Fachlehrer die Klasse dort ab.

  • Sie Schülerinnen der Klassen 5 und 6 legen ihre Taschen – wenn im Falle eines Raumwechsels nötig – in den Pausen an der Wand der Mensa auf ihrem Hof ab. Im Gang am Lehrerzimmer werden keine Taschen abgelegt.

  • Der Zugang zur Koordination erfolgt durch die Eingangstür des Gebäudes neben ihr.

  • Die Oberstufenschülerinnen und –schüler verlassen nach jeder Doppelstunde das Hauptgebäude.

  • Um einen Stau am Ausgang des Hauptgebäudes zur Mensa hin zu vermeiden, verlassen die OSt-Schülerinnen und Schüler das Hauptgebäude über das Treppenhaus neben der Hausmeisterloge und den daneben liegenden Ausgang zum Hof.

  • Die Mensa ist ab Mo. mit bestehendem Hygienekonzept geöffnet.

Wir bitten um Kenntnisnahme.

F. Becker & F. Maas

12.08.2020 12:30 Uhr

Willkommen zurück!

Wir freuen uns, dass wir unsere Schülerinnen und Schüler wieder im Unterricht haben.

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft für die Unterstützung im gemeinsamen Bestreben, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Bitte beachtet / beachten Sie auch weiterhin die mitgeteilten Regeln.

Folgende Informatioenn für die beiden folgenden Schultage haben wir noch:

  • Der Mensabetrieb start erst wieder am Montag. Die Cafeteria ist aber seit heute geöffnet.
  • Am morgigen Do. und am Freitag, 14.08.2020, wird es aufgrund der aktuellen Wetterlage und den in Räumen gemessenen Temperaturen Kurzstunden geben. Das heißt, dass jede Doppelstunde statt 90 nur 60 Minuten dauert. Das Unterrichtsende liegt dann auf 11:20 Uhr für alle Klassen- und Jahrgangstufen. Für eine Betreuung (bis 15:00 bzw. 13:15Uhr) ist gesorgt; hierzu erfolgen Abfragen durch die Klassen-lehrer.

Wir bitten um Kenntnisnahme.

F. Becker

(Schulleitung)

11.08.2020 19:00 Uhr

Liebe Schulgemeinde,

zu den kommenden Tagen geben wir  – witterungsbedingt unter Eindruck des Maskentragens bei hohen Temperaturen – folgende Informationen:

  • Morgen [Mi.] werden wir den Unterricht nach der 4. Stunde beenden.
  • Am Do. und Fr. werden voraussichtlich 6 Kurzstunden stattfinden, Unterrichtsende 11:20, wenn die enstprechenden Temperaturen in den Unterrichtsräumen erreicht werden, wovon derzeit auszugehen ist.

Wir hoffen auf Verständnis.

Die Betreuung ist bis 13:15 bzw. 15:00 bei Bedarf sichergestellt. Ansprechpartner ist hier Hr. Zimmer-Möller

Wir hoffen auf einen Schulstart mit hoffentlich wenigen negativen Überraschungen und wünschen allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft, dass wir gemeinsam die Anforderungen mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Verantwortung dem jeweils anderen gegenüber bewältigen.

F. Becker & F. Maas

10.08.2020 17:30 Uhr

Liebe Schulgemeinde,

hier nur einige erste wichtige Hinweise zum Schulstart, weitere Informationen folgen.

Aufgrund der Vorgaben und der Deutungsräume sowie der zu erwartenden Änderungen in der CoronaSchVO und CoronaBetrVO senden wir die Mitteilungen des Ministeriums und werden zeitnah davon abgeleitete  Regeln für den Unterricht und den Schulalltag bekanntgeben.

Unterrichtsbeginn für die Sek I (Klassen 5-9) am Mi. 12.08.2020, wobei die ersten beiden Stunden bei den KlassenlehrerInnen erfolgen.

Klasse 5: Einschulung der 5. Klassen ab: 14:30 Uhr (gestaffelt) gemäß gesonderter Einladung.

Schulbeginn der anderen Klassen der Sek I ( 6-9) : 08:00 Uhr.

Unterrichtsbeginn   EF:  8:00 Uhr  (Aula)

                                   Q2: 8:00 Uhr (Turnhalle)

                                   Q1: 9:50 Uhr  (Aula)

Es besteht Maskenpflicht auf dem Schulgelände und  dem –gebäude.

Da der Stundenplan erst am  12.08. bekannt gemacht wird, müssen nur „Schreibutensilien“ sowie  eine Tragemöglichkeit für ausgeliehene Bücher mitgebracht werden.

Der Mensabetrieb läuft erst am 17.08. an. Der Cafeteria-Betrieb wird in einer Probephase an den drei ersten Schultagen anlaufen.

Unterrichtsende ist für  alle Lerngruppen in den ersten drei Tagen um 13:15Uhr.  Ggf. erfolgt  noch eine  zeitnahe Anpassung  aufgrund der Wetterlage.

Schulleitung

 

24.06.2020 20:00 Uhr

Hier finden Sie die 24. Schulmail des MSB NRW:

 

16.06.2020 09:00 Uhr

12.06.2020 18:00 Uhr

25.05.2020 18:00 Uhr

15.05.2020 19:00 Uhr

aktualisierte Fassung:

11.05.2020 19:00 Uhr

10.05.2020 14:00 Uhr

In den folgenden Dokumenten ist das Vorgehen der nächsten zwei Wochen erläutert; wir bitten um besondere Beachtung des Hygieneplans.

25.04.2020 21:00 Uhr

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

nach den ersten vorsichtigen Schritten hin zu schulischer Normalität und den ersten Schülerinnen und Schülern im Haus, möchten wir nun auch den Teil der Normalität wieder „auferstehen“ lassen, der mit der Notenmitteilung zusammenhängt.

Die Noten für die sonstige Mitarbeit im 1. Quartal des 2. Halbjahres sowie ausstehende Noten von Klassenarbeiten und Klausuren, werden von den Kolleginnen und Kollegen bis Dienstag, den 28.04.2020, über das Nachrichtenmodul des SchulmanagerOnline von den Fachlehrern mitgeteilt.
Wir bitten daher noch einmal dringend darum, fehlende Anmeldungen im SchulmanagerOnline jetzt nachzuholen. Sollten sich hierbei Fragen oder Probleme ergeben, wendet Euch / wenden Sie sich bitte per e-mail an Fr. Maas: maa@gymnasium-wuerselen.de.

Hinsichtlich der Bedeutung der Quartalsnoten für die Gesamtnote und der Wertung der Klassen-/ Klausurnoten und -Anzahl im Hinblick auf Endnote können wir – so leid es uns tut – noch keine abschließende Mitteilung geben, weil wir hierzu noch auf Aussagen des Ministeriums warten. Die verbleibende Zeit in diesem Halbjahr macht die Durchführung von Prüfungen aller Art (neben dem laufenden Abitur) schwierig und es kommt erschwerend hinzu, dass die Dauer der Nicht-Präsenzphase für die verschiedenen Klassen bzw. Jahrgangsstufen noch unklar ist.

Diese Phase des Schuljahres birgt unzählige Herausforderungen; wir versuchen das Beste daraus zu machen und wir glauben, dass wir mit Ihrer Unterstützung, für die wir uns ganz herzlich bedanken möchten, es gemeinsam auch gut schaffen. Es ist halt ein „komisches Schuljahr“.

Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen und wünschen der gesamten Schulgemeinschaft alles Gute, Durchhaltevermögen in dieser Zeit und weiterhin Gesundheit.

Frank-M. Becker

24.04.2020 11:00

Schulministerin Yvonne Gebauer hat sich am 23. April 2020 mit einem Offenen Brief an alle Eltern schulpflichtiger Kinder in NRW gewandt, um sie über die Pläne des Ministeriums für Schule und Bildung zu einer behutsamen Öffnung der Schulen zu informieren.
Er ist hier zu lesen:

22.04.2020 14:50

Hier könnt ihr den aktuellen Hygieneplan als PDF-Dokument herunterladen:

18.04.2020 20:00 Uhr

Beginn der SchulMail des MSB NRW >>>>>>>>>

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der SchulMail Nr. 14 hatte ich Sie insbesondere über die Wiederaufnahme des Schulbetriebs ab dem 20. April 2020 informiert. Wie angekündigt, möchte ich mit dieser SchulMail Nr. 15 weitere und ergänzende Hinweise zur Vorbereitung auf diese Wiederaufnahme geben. Dabei handelt es sich insbesondere um Hinweise und Vorgaben zu

Hygienemaßnahmen und zum Infektionsschutz. Diese Hinweise und Vorgaben hat das Ministerium für Schule und Bildung auf der Grundlage einer eigens für diese Wiederaufnahme des Schul- und Prüfungsbetriebes erbetenen Stellungnahme von Medizinern und ausgewiesenen Wissenschaftlern erstellt. Die Stellungnahme wurde von der DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR KRANKENHAUSHYGIENE (DGKH), DEM BUNDESVERBAND DER ÄRZTINNEN UND ÄRZTE DES ÖFFENTLICHEN GESUNDHEITSDIENSTES (BVÖGD) UND VON DER GESELLSCHAFT FÜR HYGIENE, UMWELTMEDIZIN UND PRÄVENTIONSMEDIZIN (GHUP) erarbeitet.

Darüber hinaus informiere ich Sie nachfolgend nochmals konkret und klarstellend über verpflichtende und freiwillige schulische Veranstaltungen für unterschiedliche Schülergruppen, für die AB DONNERSTAG, 23. APRIL 2020, die Schulen wieder geöffnet werden.

Die Zeit ab Montag, 20.04.2020, soll in den Schulen nur zur Vorbereitung dieses Neustarts genutzt werden – unter strikter Wahrung der unten dargestellten Vorgaben für Hygiene und Schutz der Beschäftigten.

Ein „normaler“ Besprechungs- und Konferenzbetrieb ist weder gemeint noch damit vereinbar.

I. PFLICHTIGE UND FREIWILLIGE SCHULISCHE VERANSTALTUNGEN

In der SchulMail Nr. 14 wurde ausgeführt, dass die Wiederaufnahme des Schulbetriebs in der kommenden Woche zunächst alle weiterführenden Schulen betrifft, die Vorbereitungen auf Prüfungen und auf Abschlüsse vornehmen sowie Prüfungen abnehmen.

[…]

die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur VORBEREITUNG AUF DIE ABITURPRÜFUNGEN ist FREIWILLIG, weil die Schülerinnen und Schüler den curricularen Unterricht in der Q2 nahezu vollständig erhalten haben. Das Angebot einer freiwilligen schulischen Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung soll den aktuellen Umständen Rechnung tragen und ist daher eine Option, keine Pflicht.

II. UNTERRICHTSTEILNAHME VON SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN

Sofern Schülerinnen und Schüler in Bezug auf das Corona-Virus (COVID-19) relevante Vorerkrankungen (siehe hierzu III.) haben, entscheiden die Eltern – gegebenenfalls nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch bei ihrem Kind grundsätzlich möglich ist. Die Art der Vorerkrankung braucht aus Gründen des Datenschutzes nicht angegeben zu werden. Bei volljährigen Schülerinnen und Schülern gelten die vorstehenden Ausführungen entsprechend.

In der Folge ENTFÄLLT die Pflicht zur TEILNAHME AM PRÄSENZUNTERRICHT. Diesen Schülerinnen und Schülern sollen Lernangebote für zu Hause gemacht werden (Lernen auf Distanz).

Eine TEILNAHME AN PRÜFUNGEN ist für diese Schülerinnen und Schülern durch besondere Maßnahmen zu ermöglichen. So muss das Schulgebäude zu einer bestimmten Zeit einzeln oder durch einen gesonderten Eingang betreten werden können und erforderlichenfalls die Prüfung in einem eigenen Raum durchgeführt werden. Können diese Schutzmaßnahmen nicht sichergestellt werden, soll ein Nachholtermin unter dann geeigneten Bedingungen angeboten werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regeln für das krankheitsbedingte Versäumen von Prüfungen.

[…]

IV. ANFORDERUNGEN AN DIE HYGIENE IN DER SCHULE

Basierend auf der Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) und der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) ist bei der Beachtung von Präventionsmaßnahmen und der Einhaltung bestimmter Rahmenbedingungen die Wiederaufnahme des Schulbetriebs möglich. Auch Prüfungen können dann durchgeführt werden.

Im Wesentlichen sind die nachstehend genannten Punkte zu beachten:

  • ZAHL UND ZUSAMMENSETZUNG DER TEILNEHMERINNEN UND TEILNEHMER

Die Teilnehmerzahl ist zu begrenzen in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten und der Zahl der benötigten Aufsichtspersonen. Es muss zwischen den Schülerinnen und Schülern (Prüflingen) und zwischen diesen und Lehrkräften (Prüfende / Aufsichtspersonal) ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden können. Es hat eine namentliche und nach Sitzplatz bezogene Registrierung zu erfolgen, um eine etwaige Nachbefragung bzw. Kontakt-Nachverfolgung zu ermöglichen. Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (s.o.) sollten Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt nehmen.

  • PERSÖNLICHES VERHALTEN

Neben Beachten der Husten- und Nieß-Etikette, der Händehygiene und der Abstandsregeln sollten keine Bedarfsgegenstände wie Gläser, Flaschen zum Trinken, Löffel etc. gemeinsam genutzt werden.

  • AUSSCHLUSS VON TEILNEHMERINNEN UND TEILNEHMERN MIT SYMPTOMEN

Symptomatisch kranke Personen sind von der Teilnahme an Unterricht und Prüfungen auszuschließen. Die Beteiligten (Prüflinge und Prüfende) sollten keiner gefährdeten Gruppe (s.o.) angehören. Zur Symptomatik bei COVID-19 finden Sie Hinweise in der verlinkten

medizinisch-hygienischen Stellungnahme.

  • GESTALTUNG DES UNTERRICHTS- BZW. PRÜFUNGSRAUMS

Die Gestaltung der Räumlichkeit muss von der Tisch- und Sitzordnung, dem Zugang zum Raum (auch Treppenhäuser und sonstige Verkehrsflächen) und zum Sitzplatz, den Belüftungsmöglichkeiten und dem Zugang zu Toiletten und Waschgelegenheiten die Gewähr bieten, dass der vorgegebene Mindestabstand zwischen Prüflingen und Prüfern von 1,5

Metern zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden kann. Die Hand-Kontaktflächen wie z.B. Tische sollen leicht zu reinigen sein.

  • ERWEITERTE PRÄVENTIVMAßNAHMEN DURCH TRAGEN VON MASKEN

Eine Maskenpflicht ist nur dann erforderlich, wenn die gebotene Abstandswahrung nicht eingehalten werden kann.

  • HÄNDEWASCH- UND HÄNDEDESINFEKTIONSMÖGLICHKEITEN

Es ist für ausreichende Hände-Waschmöglichkeiten zu sorgen. Die Sanitäranlagen müssen mindestens mit ausreichend Seifenspendern ausgestattet sein. Sie müssen unter dem Kriterium der Abstandswahrung gut erreichbar sein. Der Zugang zur Händedesinfektion sollte vor Eintritt in den Unterrichts- bzw. Prüfungsraum und gegebenenfalls zusätzlich an gut erreichbaren Plätzen im Gebäude wie z.B. auf Fluren ermöglicht werden. Auf das Händeschütteln soll verzichtet werden. Die Hände sollten regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen werden. Hautverträgliche Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis können bei nicht sichtbarer Verschmutzung alternativ benutzt werden.

  • Mittel für die Händehygiene und für Reinigung und Flächendesinfektion

Bei Verwendung von Desinfektionsmitteln für bestimmte, häufig von unterschiedlichen Personen berührten Flächen sollten nur geeignete Desinfektionsmittel für alle Handkontaktflächen verwendet werden. Ihr Schulträger verfügt dazu über die notwendigen Informationen.

  • STANDARDS FÜR DIE SAUBERKEIT IN DEN SCHULEN

Potentiell kontaminierte Flächen, die durch Händekontakte zu einer Übertragung beitragen könnten, sollen durch eine arbeitstägliche Reinigung und in zuvor definierten Bereichen (z.B. Handkontaktflächen, gemeinsam benutze Tastaturen, Sanitäranlagen, Türkliniken und Treppenläufe) ggfls. durch eine zusätzliche Flächendesinfektion mittels Wischdesinfektion (z.B. vorgetränkte Wischtücher) dekontaminiert werden. Es sollten nur geeignete Desinfektionsmittel für alle Handkontaktflächen verwendet werden. Ihr Schulträger verfügt dazu über die notwendigen Informationen.

  • HYGIENEPLAN

Die ergriffenen Maßnahmen sollen Eingang finden in den Hygieneplan nach § 36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz.

  • KOMMUNIKATION DER PRÜFUNGSBEDINGUNGEN

Informationen zu den Prüfungsvoraussetzungen sollen schriftlich zusammengefasst werden und allen Beteiligten einschließlich der Erziehungsberechtigten, des sonstigen Schulpersonals und sonstiger Personen, die sich während des Unterrichts und der Prüfungen im Schulgebäude aufhalten, ausgehändigt oder in geeigneter Form zur Kenntnis gebracht werden.

Die medizinisch-hygienische Stellungnahme können Sie hier

nachlesen.

Schulträger, die sich über zuverlässige Beschaffungsmöglichkeiten für geeignete Desinfektions- und Reinigungsmittel sowie für geeignete Masken für den Infektionsschutz informieren wollen, können das hier tun:

KRISENSTAB BEI DER BEZIRKSREGIERUNG MÜNSTER

Krisenstab@brms.nrw.de

Mobil: 0173/2918330

 

V. UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER

Ein besonderes Thema ist der Umgang mit Ängsten vor Ansteckung mit dem Corona-Virus (COVID-19), die neben Lehrkräften auch Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern ggf. haben. Diese Ängste müssen in jedem Fall ernst genommen werden. Für die Betroffenen ist es hilfreich, möglichst umfassend und transparent über die vor Ort geltenden Sachverhalte und die durchgeführten Hygienemaßnahmen informiert zu werden. Verunsicherte Menschen benötigen klare Information: Was kann ich selbst tun, wie geht es weiter, auf welche Unterstützungsangebote kann ich zurückgreifen?

Sollte es sich hierbei um Ängste handeln, die sehr stark ausgeprägt sind, können sich alle zuvor genannten Betroffenen auch an die für sie zuständige Schulpsychologische Beratungsstelle wenden, die Kontaktdaten finden Sie hier:

Mehr Informationen zum Thema „Umgang mit Ängsten“ haben wir auch auf unserer Informationsseite „Schule und Corona“ zusammengestellt:

 

Auf dieser Informationsseite gibt es darüber hinaus auch weitere Informationen für Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler zu Themen wie Gestaltung des ersten Unterrichtstages, Umgang mit heterogenen Lernausgangslagen, Eltern- und Schülerfragen, sowie ein Spezial „Sicher durchs Abitur“.

Ich hoffe sehr, dass uns der behutsame Wiedereinstieg in den Schulbetrieb und die am kommenden Montag, 20. April 2020, beginnenden Vorbereitungsmaßnahmen gut gelingen werden und dass die mit dieser SchulMail übermittelten Vorgaben und Informationen für Ihre Arbeit hilfreich sind und als Unterstützung dienen.

Erneut möchte ich mich für Ihre Arbeit ganz herzlich bedanken.

 

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

<<<<<<<<<< Ende der Schulmail des MSB NRW <<<<<<<<<<

17.04.2020 12:00 Uhr 

Beginn der SchulMail des MSB NRW >>>>>>>>>

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Grundlage des gestern gefassten Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder plant das Ministerium für Schule und Bildung eine vorsichtige und gestufte Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Nordrhein-Westfalen.

Wie dies im Einzelnen geschehen soll, möchte ich Ihnen in Ergänzung zu der 13. SchulMail vom gestrigen Mittwoch erläutern:

 

I. SCHRITTWEISE WIEDERAUFNAHME DES SCHULBETRIEBS

Die gestrige Entscheidung macht es möglich, dass nach entsprechenden Vorbereitungen der Schulbetrieb zunächst für Schülerinnen und Schüler aus Abschlussklassen ab Donnerstag, 23. April 2020, wiederaufgenommen wird. Dabei geht es an allen weiterführenden Schulen

um Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen sowie die Vorbereitung auf Abschlüsse. Dazu sollen zunächst die Lehrerinnen und Lehrer vom 20. April 2020 bis einschließlich 22. April 2020 Vorlauf erhalten, um die organisatorischen und alle weiteren notwendigen Voraussetzungen für den Schulbetrieb schaffen zu können.

Die Grundschulen hingegen bleiben aufgrund der gestern getroffenen Vereinbarungen zunächst noch geschlossen.

Sollte die Entwicklung der Infektionsraten es zulassen, dann sollen sie allerdings schrittweise ab dem 4. Mai 2020 geöffnet werden – vorrangig für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4, um diese Kinder so gut wie möglich auf den im Sommer bevorstehenden Wechsel auf die weiterführenden Schulen vorzubereiten.

 

II. SCHULORGANISATORISCHE RAHMENBEDINGUNGEN

  1. HYGIENE

Gemäß § 36 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz besteht die Pflicht, in Schulen die Einhaltung der Infektionshygiene in einem Hygieneplan festzulegen. Einen Musterhygieneplan finden Sie im Bildungsportal unter:

www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/800-Muster-Hygieneplan/index.html

Weitere Handlungsempfehlungen zum Einsatz von Lehrerinnen und Lehrern – insbesondere in Prüfungssituationen – sowie das weitere an Schule tätige Personal werden vom Betriebsärztlichen Dienst (B·A·D GmbH) zur Verfügung gestellt.

 

Darüber hinaus werde ich Ihnen in Kürze weitere Handlungsempfehlungen zur schulischen Hygiene unter Pandemiebedingungen übermitteln, die von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene gemeinsam mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin erarbeitet wurden.

 

  1. RAUMNUTZUNGSKONZEPT

Aus Gründen eines fortdauernden Infektionsschutzes ist damit zu rechnen, dass auf absehbare Zeit die Klassen und Kurse nicht in der ursprünglichen Größe unterrichtet bzw. auf Prüfungen und Abschlüsse vorbereitet werden können, sondern dass zumindest eine Teilung der Lerngruppen erforderlich sein wird.

 

Die dreitägige Vorlaufzeit vom 20. April 2020 bis zum 22. April 2020 gibt die Gelegenheit, in den Schulen Raumnutzungskonzepte zu entwickeln, die einen ausreichenden Abstand bei der Benutzung der einzelnen Räume sowie der Verkehrsflächen und Pausenhöfe sicherstellen. Es empfiehlt sich ein abgestimmtes Vorgehen mit dem Schulträger.

 

  1. PLANUNG DES PERSONALEINSATZES

Die außergewöhnlichen Umstände für den Schul- und Unterrichtsbetrieb in den kommenden Wochen erfordern besondere Planungen zum Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer. Als Folge der Pandemie ergeben sich erhöhte Krankenstände. Zudem bringt Covid-19 besondere Risiken für bestimmte Personengruppen mit sich. Ich werde Ihnen zum Umgang mit den damit verbundenen Fragen weitere Informationen übermitteln.

 

  1. SCHÜLERBEFÖRDERUNG

Ein weiteres Thema, das mit der Wiederaufnahme des Schulbetriebs in engem Zusammenhang steht, ist die Schülerbeförderung. Die Frage einer infektionsschutzrechtlich zulässigen Benutzung von Bussen und Bahnen gehört jedoch nicht zum Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Schule und Bildung.

Mit dem dreitägigen organisatorischen Vorlauf vom 20. April 2020 bis zum 22. April 2020 und einer sehr klaren Definition der zunächst erwarteten Schülergruppen können wir jedoch immerhin zur Planungssicherheit konstruktiv beitragen, so dass die zuständigen Stellen ausreichende Kapazitäten schaffen können.

 

III. FORTSETZUNG UND AUSWEITUNG DER NOTBETREUUNG

Solange es gerade für die jüngeren Schülerinnen und Schüler keinen geregelten Unterricht geben kann, wird das bewährte Notbetreuungsangebot in den Grundschulen und den weiterführenden Schulen insbesondere für die Jahrgangsstufen eins bis sechs aufrechterhalten.

Es soll zudem ab dem 23. April 2020 um weitere Bedarfsgruppen erweitert werden, um auch denjenigen Eltern ein Angebot machen zu können, die aufgrund des Wiedereinstiegs wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Hierzu werden Sie rechtzeitig weitere Informationen erhalten.

IV. SCHULFORM- UND BILDUNGSGANGBEZOGENE REGELUNGEN

[…]
  1. ABITURPRÜFUNGEN

Ebenfalls ab dem kommenden Donnerstag, 23. April 2020, sollen die Abiturientinnen und Abiturienten in den allgemeinbildenden Schulen Gelegenheit bekommen, sich gezielt auf die Abiturprüfungen vorzubereiten. Dabei geht es jedoch nicht um die Wiederaufnahme des Unterrichts nach Stundenplan. Vielmehr sollen sie in ihren jeweiligen Prüfungsfächern noch einmal gezielte Lernangebote bekommen. Die Wahrnehmung dieser Angebote ist freiwillig. Schülerinnen und Schüler, die sich zuhause auf ihre Prüfungen vorbereiten wollen, können das tun, müssen sich aber bei ihrer Schule abmelden.

 

Die Verschiebung der Abiturprüfungen um drei Wochen gibt zudem jenen Schülergruppen, die aufgrund der Schulschließungen noch nicht alle Leistungsnachweise für die Zulassung zu den Abiturprüfungen erbringen konnten – also noch nicht alle so genannten Vorabiturklausuren geschrieben haben – Gelegenheit, das nachzuholen.

 

Für angehende Abiturientinnen und Abiturienten aus dem Kreis Heinsberg, deren Schulen ja bereits länger geschlossen waren, werden zudem unter Nutzung auch der zentralen Nachschreibetermine für die Abiturprüfungen individuelle Lösungen angestrebt.

[…]
  1. LERNEN AUF DISTANZ

Das Ruhen des Unterrichts hat alle am Schulleben Beteiligten, Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern von jetzt auf gleich in eine Situation versetzt, in der Unterricht am gleichen Ort zur gleichen Zeit nicht mehr möglich war. Vieles, was im gewohnten Unterricht gut funktioniert hat, konnte nicht fortgesetzt werden. Dennoch war von Anfang an klar, dass die Schulen ihren Schülerinnen und Schülern Lernangebote machen sollten. Unsere Lehrkräfte sind hervorragend ausgebildet und sie wissen am besten, wie sie Lernprozesse anregen und organisieren müssen. Dafür hat es in den letzten Wochen viele gute Beispiele gegeben. Wir sind froh, dass wir in diesen Zeiten auf die Expertise unserer Lehrkräfte zurückgreifen können, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich für das besondere Engagement an dieser Stelle zu bedanken.

Je näher wir uns auf das Schuljahresende zubewegen, desto drängender werden auch die Fragen nach der Bewertung der Lernangebote. Wir haben im Rahmen unserer FAQ-Liste und auch im Rahmen der 9. Schulmail hervorgehoben, dass die während des Ruhens des Unterrichts bearbeiteten Aufgaben keiner Leistungskontrolle oder -bewertung unterliegen. Knüpft der Unterricht nach Wiederbeginn an die bearbeiteten Aufgaben an, so können Leistungen, die dann, auch infolge des häuslichen Arbeitens, aus dem Unterricht erwachsen, bewertet werden.

Für die jetzt anstehende Phase der Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs werden wir darauf hinwirken, dass gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht worden sind und noch erbracht werden, auch zur Kenntnis genommen werden und in dieAbschlussnote im Rahmen der Sonstigen Leistungen im Unterricht miteinfließen können. Nicht erbrachte oder nicht hinreichende Leistungen hingegen werden nicht in die Zeugnisnote einbezogen. Wir berücksichtigen hierbei den Umstand, dass es in dieser Zeit individuelle Situationen geben kann, die dazu führen, dass Aufgaben nicht so erledigt werden können wie es im Präsenzunterricht ggf. möglich gewesen wäre. In diesen Fällen werden Lehrkräfte vor allem gezielt beraten und unterstützend aktiv werden, auch hinsichtlich geeigneter Strategien, um Lernziele dennoch zu erreichen.

Es gilt auch weiterhin beim Lernen auf Distanz, Augenmaß zu bewahren.

[…]

VI. UNTERSTÜTZUNG BEI DER RÜCKKEHR IN DEN SCHULISCHEN ALLTAG

Die Rückkehr in den schulischen Alltag unter Beibehaltung besonderer Regeln und Vorsichtsmaßnahmen ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. Sie sollten daher auch die psychosozialen und möglichen krisenhaften Aspekte im Blick behalten. Um Sie und Ihre

Kolleginnen und Kollegen hierbei nachhaltig zu unterstützen, hat die Landesstelle für Schulpsychologie und Schulpsychologische Krisenintervention ein umfassendes Unterstützungskonzept erarbeitet, das Ihnen ab sofort unter schulpsychologie.nrw.de/schule-und-corona/schule-und-corona.html

zur Verfügung steht.

 

Folgende Unterstützungsangebote stehen konkret bereit:

  • Wiederaufnahme des Schulbetriebs – der erste Tag: Beispielplanung für eine Klassenleitungsstunde und für den Ablauf des ersten Tages
  • Leitfaden: Eine FAQ-Handreichung mit zentralen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Schulbetriebs ergeben, beantwortet aus schulfachlicher und schulpsychologischer Sicht
  • Video-Clips: kurze Videobeiträgen mit Antworten zu zentralen Fragen, die die Schulgemeinschaft bewegen
  • Sicher durchs Abitur: Tipps für Abiturientinnen und Abiturienten, um sicher, stark und gesund durchs Abitur zu kommen
  • Schulisches und schulpsychologisches Krisenmanagement: Konkrete Hinweise auf Basis des Notfallordners zum schulischen und schulpsychologischen Krisenmanagement
  • Telefonische Beratung: Beratungsangebot der Schulpsychologischen Beratungsstellen und des Schulischen Krisenbeauftragten

Wegen der weiterhin dynamischen Entwicklung der Lage sowie der Ankündigung der Bundeskanzlerin, am 30. April 2020 erneut mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten zu beraten, planen wir diese Schritte zunächst nur bis zum 4. Mai 2020.

 

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

 

<<<<<<<<<< Ende der SchulMail des MSB NRW <<<<<<<<<<

16.04.2020 14:30 Uhr

Beginn der Schulmail des MSB NRW >>>>>>>>>

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der 12. SchulMail vom 03. April 2020 hatte ich Ihnen zugesagt, am 15. April 2020 über den Zeitpunkt der Wiederaufnahme sowie über die Ausgestaltung des Schulbetriebes in einem ersten Schritt zu informieren.

Diese Zusage möchte ich heute mit einigen ersten grundlegenden Informationen einlösen. Die nachfolgend dargestellte weitere Vorgehensweise zu einer behutsamen und schrittweisen Öffnung der Schulen erfolgt dabei auf der Grundlage eines heute gefassten Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder.

Wesentliche Schlussfolgerungen aus dieser Beschlusslage zieht das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) wie folgt:

  • Vor der Öffnung bzw. Teilöffnung der Schulen für eine Wiederaufnahme des Schulbetriebs sieht das MSB eine Vorlaufzeit zur Durchführung der notwendigen organisatorischen Vorbereitungsmaßnahmen vor. Diese Maßnahmen beginnen am Montag, 20. April 2020.
  • Unmittelbar nach Durchführung dieser organisatorischen Maßnahmen sollen die Schulen am 23. April 2020 für prüfungsvorbereitende Maßnahmen und Unterricht ausschließlich nur für die Schülerinnen und Schüler geöffnet werden, die in diesem Schuljahr noch Prüfungen zu absolvieren haben, weil sie Schulabschlüsse anstreben.
  • Die bisherige Notbetreuung wird fortgesetzt und in einem angemessenen Umfang auf weitere Bedarfs- und Berufsgruppen ausgeweitet.
  • Vorgesehen ist darüber hinaus, den Schulbetrieb an den Grundschulen am 4. Mai 2020 vorerst ausschließlich für den Jahrgang 4 wiederaufzunehmen.

Selbstverständlich haben diese und weitere Schritte zum Schutze der Lehrerinnen und Lehrer, der Schülerinnen und Schüler und aller in Schule Beschäftigten unter Einhaltung klarer Hygienevorgaben und unter Sicherstellung des notwendigen Infektionsschutzes zu erfolgen. Weitere Erläuterungen zu den oben aufgeführten Punkten sowie weitere Informationen übersende ich am morgigen Donnerstag.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

<<<<<<<<<< Ende der Schulmail des MSB NRW <<<<<<<<<<

03.04.2020 10:00 Uhr

Vollständiges FAQ:

 

30.03.2020 15:30 Uhr

Heute erreichten uns folgende relevante Informationen (gekürzt, vollständige E-Mail hier abrufbar):

„[…] Vor dem Hintergrund der aktuellen Schulschließungen und des damit verbundenen Unterrichtsausfalls ist in dieser Woche per Erlass an die Schulaufsicht zudem entschieden worden, dass in diesem Schuljahr keine so genannten „Blauen Briefe“ verschickt werden. Grundsätzlich gilt zwar, dass, wenn die Versetzung von Schülerinnen und Schülern in das jeweils kommende Schuljahr aufgrund von festgestellten Minderleistungen gefährdet ist, eine dementsprechende Benachrichtigung („Blaue Briefe“) erfolgen muss. Mit Rücksicht auf die wegen des derzeit ruhenden Unterrichtsbetriebs möglicherweise eingeschränkten Möglichkeiten entsprechende Verbesserungen zu erreichen, werden in diesem Schuljahr jedoch keine solchen Benachrichtigungen wegen Versetzungsgefährdung versandt. Das bedeutet für den Einzelfall, dass nicht abgemahnte Minderleistungen in einem Fach, in dem nicht bereits auf dem Halbjahreszeugnis eine Minderleistung festgestellt worden ist, nicht berücksichtigt werden. Soweit bereits „Blaue Briefe“ versandt wurden, werden diese aus Gründen der Gleichbehandlung durch Erlass für unwirksam erklärt werden.

Davon unberührt ist es natürlich die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, ihre Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über die individuelle Lern- und Leistungsentwicklung nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes zu informieren und entsprechend zu beraten, um mögliche Defizite abzubauen.

Ich kann mir vorstellen, dass Sie trotz dieser Informationen viele Fragen haben. Ich bitte Sie jedoch um etwas Geduld. Es war mir zunächst wichtig, Sie über die wichtigsten Konsequenzen aus Grundsatzentscheidung, die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen um drei Wochen zu verschieben, zu informieren. Bestehende Erlasse und Verfügungen (Rahmenterminerlass etc.) werden in den kommenden Tagen geändert. Um weitere Fragen rund um Abschlussprüfungen, aber auch zu Klassenarbeiten, Leistungsüberprüfungen und –bewertungen in Jahrgängen, die jetzt nicht vor Abschlussprüfungen stehen, zu beantworten, werden wir im Bildungsportal unter www.schulministerium.nrw.de die Liste der Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ-Liste) ständig aktualisieren. […]“

23.03.2020 15:00 Uhr 

Relevante Inhalte der 9. Schulmail zur Information für SuS und Eltern:

„[…] I Erweiterte Notbetreuung in den Schulen
Unsere Schulen bieten seit dem 17.03.2020 eine Notbetreuung an. Die Reaktion der Öffentlichkeit und der Medien darauf war ausgesprochen positiv. Wir entlasten Menschen, die in Krankenhäusern und in anderen kritischen Bereichen mit großem Einsatz gegen die Ausbreitung des Corona-Virus kämpfen. Wie bereits gesagt: Bislang ist die Nachfrage sehr gering. Der Bedarf an Betreuungsangeboten könnte jedoch in den nächsten Wochen steigen, weil nicht nur im Gesundheitsbereich immer mehr Menschen über ihre normale Arbeitszeit hinaus arbeiten – und daher keine Zeit für die Betreuung ihrer Kinder haben. Wir beobachten die Entwicklung sehr genau, auch um am Ende nicht in Widerspruch mit dem Ziel der Infektionsschutzmaßnahmen zu geraten.

Leider stellen wir im Augenblick fest, dass der Kampf gegen das Corona-Virus immer neue und umfangreichere Maßnahmen erfordert. Auf zahlreiche Nachfragen und Bitten hin haben wir uns daher entschlossen, das Angebot der schulischen Notbetreuung auf die Wochenenden und die Osterferien zu erweitern. Eltern, die im Bereich sog. Kritischer Infrastrukturen arbeiten, müssen mehr und mehr auch an Wochenenden arbeiten. Für Krankenhäuser, Labore und Gesundheitsämter versteht sich das von selbst. Aber auch in der Lebensmittelversorgung und der Logistik gibt es jetzt regelmäßig Sonntagsarbeit. Auch das Personal in Rettungsdiensten, Polizei und kommunalen Ordnungsdiensten zählt dazu. […]

Gleichwohl finden im Zusammenwirken mit den Gesundheitsbehörden bereits Abstimmungsprozesse zu weiteren Maßnahmen zur Unterstützung der Lehrkräfte beim Infektionsschutz statt. So dringend wir auf die erweiterte Notbetreuung angewiesen sind, so wichtig ist es, dass die Risiken für Lehrkräfte und betreute Kinder bekannt und beherrschbar sind. Dabei ist auch die Versorgung der Lehrkräfte mit Materialien zum Zwecke des Infektionsschutzes unter verschiedenen Gesichtspunkten genau zu bewerten. Und vor allem den Eltern kommt hier eine besondere Verantwortung zu. Wir müssen uns darauf verlassen, dass nur infektionsfreie Kinder in die Notbetreuung kommen. Und nur die Eltern können gewährleisten, dass ihre Kinder auch außerhalb der Notbetreuung von Infektionsherden ferngehalten werden. Wir werden daher auch von hier einen entsprechenden Appell veranlassen. […]

II Lernangebote für Schülerinnen und Schüler
Für Ihr großes Engagement bei der Bereitstellung von Lernangeboten möchte ich mich an dieser Stelle ebenfalls ausdrücklich bedanken. Aufgrund von vermehrten Nachfragen stelle ich klar, dass es sich bei den nun bis zum Beginn der Osterferien von Lehrerinnen und Lehrern zur Verfügung gestellten Materialien und Aufgaben mit einer Ausnahme (siehe nachfolgend) nicht um Inhalte von Prüfungsrelevanz handeln kann. Gleichwohl sollen Schülerinnen und Schüler die ihnen gestellten Aufgaben – auch in ihrem Interesse – natürlich in angemessener Zeit bearbeiten. Eine Leistungskontrolle oder Leistungsbewertung ist damit nicht verbunden. Mit den in angemessenem Umfang bereitgestellten Aufgaben soll erreicht werden, dass der Unterricht nach Beendigung der derzeitigen Maßnahmen nach Möglichkeit ohne großen Vorlauf wiederaufgenommen werden kann. […]

Das Lernen auf Distanz stellt für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Lehrkräfte, eine besondere Herausforderung dar. Vieles, was sich im Unterricht bewährt hat, kann nicht eins zu eins auf die Gestaltung der jetzigen Lernsituationen übertragen werden. […]“

20.03.2020 20:30 Uhr 

Liebe Schulgemeinde,

heute erreichte uns eine neue Schulmail des MSB NRW mit neuen Regelungen bzgl. der Notbetreuung in Schulen.

Es gelten folgende Regelungen:

Für die Klassen 5 und 6 bieten die Schulen eine Notbetreuung im Rahmen des Ganztagsangebotes an.

Ein Anspruch auf diese Notbetreuung besteht bislang, wenn beide Elternteile im Bereich sog. kritischer Infrastrukturen arbeiten, sie dort unabkömmlich sind und eine Kinderbetreuung durch die Eltern selbst nicht möglicht werden kann. Einen Anspruch haben auch Alleinerziehende mit einer beruflichen Tätigkeit im Bereich kritischer Infrastrukturen.

Ab dem 23.März 2020 wird die bestehende Regelung erweitert: Einen Anspruch auf Notbetreuung haben alle Beschäftigten unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können.

Ebenfalls ab dem 23. März 2020 bis einschließlich 19. April 2020 wird ebenfalls der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet. Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch
samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung.

Das offizielle Antragsformular können Sie hier herunterladen:

Bitte füllen Sie zusätzlich auch unser schulinternes Formular (Anmeldung von Bedarf am Notbetreuungsangebot) zur genauen Angabe der Zeiträume aus und melden Sie Betreuungsbedarf bis Dienstag, den 24.03., um 13 Uhr im Sekretariat möglichst schriftlich an.

Mit freundlichen Grüßen – bleiben Sie gesund

Schulleitung

18.03.2020 13:00 Uhr 

Liebe Schulgemeinde,

die Notbetreuung ist eingerichtet, viele Kolleginnen und Kollegen haben Unterrichtsmaterial auf moodle oder per email zur Verfügung gestellt.

Für die aktuelle Situation gibt es kein bekanntes Handlungsschema – wir bemühen uns darum, Sieso aktuell wie möglich mit Informationen und zielführenden Hinweisen zu versorgen und hierdurch Transparenz zu schaffen.

Natürlich denken wir auch schon darüber nach, wie wir andere – zurzeit verschobene – Angelegenheiten wie z.B. Fächerwahlen, das Abitur und entfallene Praktika organisieren werden. Hier müssen wir aber noch offizielle Handlungsanweisungen der Bezirksregierung und des Schulministeriums abwarten.
Sobald sich konkrete Regelungen ergeben, informieren wir Sie an dieser Stelle und per email.

Wir möchten Sie zum Thema Corona auf die Internetseite der Städteregion aufmerksam machen, wo Sie tagesaktuelle Informationen sowie grundsätzliche Handlungsempfehlungen in der aktuellen Situation auch in mehreren Sprachen finden:
https://www.staedteregion-aachen.de/de/navigation/aemter/oeffentlichkeitsarbeit-s-13/aktuelles/pressemitteilungen/aktuelle-pressemitteilungen/coronavirus/

Wir bedanken uns für Ihre bisherigen Rückmeldungen und die Bereitschaft, die Situation gemeinsam zu meistern!

Schulleitung

 

16.03.2020 10:00 Uhr 

Liebe Eltern, anbei die aktuelle offizielle Information des Schulministeriums.
Das Formular zur Bescheinigung der Unabkömmlichkeit von Eltern am Arbeitsplatz sowie die Liste der betroffenen Berufsgruppen finden sie hier zum download.
Bitte geben Sie die Formulare bei Bedarf im Sekretariat ab.
Die Schulleitung

„Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen für Ihr umsichtiges und
verantwortungsvolles Handeln in dieser schwierigen Situation bedanken.

Mit dieser fünften SchulMail erhalten Sie weitere Informationen zum
Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich.

I. Notbetreuung ab Mittwoch, 18.03.2020

Mit der SchulMail Nr. 4 vom 13.03.2020 wurden Sie bereits informiert,
dass die Schulen zur Entlastung des Personals in kritischen
Infrastrukturen (z.B. Krankenhäusern) ab Mittwoch, 18.03.2020, eine
Notbetreuung insbesondere für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1
bis 6 vorhalten müssen.

1. Organisation und Räumlichkeiten der Notbetreuung

Jede Schule organisiert diese Notbetreuung für die eigenen
Schülerinnen und Schüler. Damit sind alle Schulen mit entsprechenden
Jahrgangsstufen für dieses Betreuungsangebot offen zu halten.

Aus Gründen des Infektionsschutzes sind diese Betreuungsgruppen
grundsätzlich im bisherigen Klassenverband zu bilden. Ausnahmsweise
kann die Betreuung auch jahrgangsbezogen erfolgen. Die einzelne
Betreuungsgruppe sollte nur in Ausnahmefällen mehr als fünf Kinder
umfassen.

Durch die allgemeine Weisung des MAGS vom 13.03.2020 sind die
Schulräume für eine solche Notbetreuung weiterhin geöffnet.

2. Schülerinnen und Schüler, die dieses Angebot in Anspruch nehmen
können

Die Angebote der Notbetreuung an Schulen gelten insbesondere für
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6, deren Eltern
(Erziehungsberechtigte) beide beruflich im Bereich von kritischen
Infrastrukturen tätig sind. Im Fall von Alleinerziehenden muss
ebenfalls eine berufliche Tätigkeit im Bereich von kritischen
Infrastrukturen vorliegen.

Als kritische Infrastrukturen gelten die in einer Leitlinie des MAGS
genannten Bereiche, über die Sie zeitnah informiert werden. Darüber
hinaus bedarf es einer schriftlichen Bestätigung des jeweiligen
Arbeitgebers gemäß dieser Leitlinie (siehe Anlage).

Kinder können die Angebote nur wahrnehmen, wenn sie bezüglich des
Corona-Virus nicht erkrankt oder erkrankungsverdächtig sind.
Insbesondere dürfen Kinder, die von der örtlichen Ordnungsbehörde
oder dem Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt worden
sind, die Schule auf keinen Fall betreten und können daher an dem
Angebot – mindestens vorübergehend – nicht teilnehmen.

3. Zeitlicher Umfang der Notbetreuung

Die Notbetreuung an den Schulen erstreckt sich auf den Zeitraum des
Schulbetriebes, wie dieser an der jeweiligen Schule stattfinden würden.

Dies schließt sowohl die pädagogische Übermittagsbetreuung wie
Angebote des offenen und gebundenen Ganztags ein.

4. Aufgaben von Schulleitungen und Lehrkräften bei der Notbetreuung

Die Einteilung der Betreuungsgruppen sowie der betreuenden Lehrkräfte
obliegt der Schulleitung.

Bei der Einteilung der Lehrkräfte hat die Schulleitung zu beachten,
dass Lehrkräfte, die 60 Jahre und älter sind oder aber in Bezug auf
das Corona-Virus ein erhöhtes Risiko (z.B. relevante Vorerkrankungen)
haben, nicht für die Notbetreuung eingesetzt werden. Schwangere und
Lehrerinnen, die sich nach der Entbindung noch im Mutterschutz befinden,
dürfen gleichfalls nicht zur Betreuung herangezogen werden.

5. Geltung für freie Schulen

Die Ersatz- und anerkannten Ergänzungsschulen werden dringend gebeten,
eine Notbetreuung im Sinne dieser SchulMail einzurichten sowie die
weiteren Hinweise und Informationen dieser SchulMail zu beachten.

II. Lernangebote für die Zeit des Unterrichtsausfalls

Auch wenn aktuell kein Unterricht stattfindet, sollen die Schulen das
Lernen der Schülerinnen und Schüler zunächst bis zu den Osterferien
weiter ermöglichen. Lehrerinnen und Lehrer stellen hierzu Lernaufgaben
bereit. Die Lernaufgaben sollen so konzipiert werden, dass sie das
Lernen der Schülerinnen und Schüler z.B. in Form von Projekten,
fachübergreifenden Vorhaben oder Vorbereitungen von Präsentationen
unterstützen und an den Unterricht anknüpfen.

Die Schulleitungen stellen sicher, dass die Schülerinnen und Schüler
wissen, welche Aufgaben in häuslicher Arbeit zu erledigen sind. Die
Eltern sind in geeigneter Form zu informieren.

Klarstellend sei darauf hingewiesen, dass mit dem Angebot nicht die
Erwartung verbunden wird, der Stundenplan werde in die häusliche Arbeit
der Schülerinnen und Schüler verlagert. Es gilt für alle Beteiligten
(Lehrkräfte und Eltern), Augenmaß zu bewahren.

III. Schriftliche Leistungsnachweise

Für den Fall, dass die notwendigen Leistungsnachweise für die
Zulassung zur Abiturprüfung noch nicht vollständig erbracht werden
konnten, schreiben Schülerinnen und Schüler die ausstehenden
Vorabiturklausuren nach den Osterferien. Auf diese Weise können sie mit
einer Sitzung des zentralen Abiturausschusses spätestens bis zum 5. Mai
2020 rechtzeitig zu den ab dem 7. Mai angesetzten Nachschreibeterminen,
die in den jeweiligen Runderlassen festgelegt sind, zur Abiturprüfung
zugelassen werden.

Ansonsten finden auch sonstige schriftliche Leistungsüberprüfungen bis
zum Ende der Osterferien nicht statt.

Das Krisenmanagement des Ministeriums und der Bezirksregierungen bleiben
für schulische Krisen unter den bekannten Nummern erreichbar.

Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah mit der SchulMail (Nr. 6).
Bitte stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass Sie als Schulleiterin und
Schulleiter für die Schulaufsicht und den Schulträger jederzeit
erreichbar sind.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter“

13.03.2020 22:00 Uhr 

Liebe Eltern,

anbei die SL-Informationen als Ergänzung zu den Mitteilungen auf der Homepage, wir haben noch folgende Anmerkungen:

Da wir überhaupt nicht abschätzen können, bitten wir die Eltern uns  bei der Feststellung des Betreuungsbedarfs  zu unterstützen. Da wir keine Berufsgruppen der Eltern abgefragt haben und durften,  werden wir versuchen, die Betreuungsbedarfe über ein Formular abzufragen, welches auf der Homepage zu finden ist. Wir legen diese aber auch dieser Information bei.

Kolleginnen und Kollegen, die morgens Aufsicht haben,  werden ab 07:40 in der Schule sein und die ankommenden Schülerinnen und Schüler empfangen.

Diese weisen sie dann darauf hin, dass sie zunächst die ausgefüllten Formulare zur Betreuungsbedarfserhebung IM SEKRETARIAT abgeben und dann in die Räume gehen sollen, in denen sie ab 08:00 Unterricht hätten.

Die Lehrkräfte, die Unterrichtsverpflichtungen ab 08:00 Uhr haben,  gehen in die Unterrichtsräume, in denen Sie Unterricht hätten und stellen die Anwesenheiten der Kinder fest, die bei Ihnen Betreuungsbedarf wahrnehmen.

Kinder, die sonst Sport hätten, gehen in die Klassenräume, wo die Sportlehrer die Anwesenheit und Bedarf feststellen.

Die Pausen zählen am Mo. ausnahmeweise zu den vorherigen Unterrichtsstunden und erfordern Aufsicht in den Räumen. Wir wollen „Rudelbildung“ verhindern und halten die Gruppen so getrennt. Pausenräume werden am Mo. nicht geöffnet.

Die Planung für Dienstag  wird am Montag nach bekanntem Bedarf angepasst.

Wir behalten uns aber schon am Mo Abweichungen von den obigen Planungen vor, insbesondere dann, wenn wir frühzeitig absehen können, wie die jeweiligen Bedarfe sind.

Wir bemühen uns weiterhin, so schnell wie möglich Unterrichtsmaterialien bereitzustellen und Sie über die Zugänge hierzu zu informieren.

Wir hoffen mit den Ausführungen möglichst vielen Verfahrensfragen schon im Vorfeld beantwortet zu haben.

Schulleitung

Formular für Eltern bezüglich Betreuung

13.03.2020 16:40 Uhr

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Sie sicherlich aus den Medien erfahren haben, bleibt das Gymnasium Würselen wie alle anderen Schulen in NRW bis zu den Osterferien geschlossen.

Als erste Information hier die offizielle Mitteilung des Schulministeriums.

————————————————————————————————————————————–

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit erhalten Sie weitere Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus im Schulbereich.

 

  1. Ruhen des Unterrichts ab Montag bis zum Beginn der Osterferien

Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.

Für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung sowie in Praktika beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Unterrichts.

Die Schulen haben Kommunikationsmöglichkeiten mit den Eltern in den kommenden Wochen in geeigneter Weise sicherzustellen.

ÜBERGANGSREGELUNG: Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Die Einzelheiten regelt die Schulleitung.

Für Lehrerinnen und Lehrer gilt, dass am Montag (16.03.) und Dienstag (17.03.) eine Anwesenheit in der Schule erforderlich ist, um im Kollegium die notwendigen Absprachen zu treffen. Einzelheiten regelt die Schulleitung auf der Grundlage ihres Weisungsrechts (§ 59 Abs. 1 Satz 2 SchulG). Zu einer darüber hinaus gehend erforderlichen Anwesenheit vgl. Ziff. 4.

  1. Not-Betreuungsangebot

Die Einstellung des Schulbetriebes darf nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie zeitnah mit einer weiteren Schul-Mail.

 

  1. Durchführung von Prüfungen und Erbringung von Leistungsnachweisen etc.
  2. a) Zentralabitur in der gymnasialen Oberstufe und an Beruflichen Gymnasien

Die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen. Die Termine sind insbesondere mit Blick auf die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch aufgrund des durch die Kultusministerkonferenz veranlassten länderübergreifenden Aufgabenpools zwischen den Ländern abgestimmt und bleiben in diesen und allen anderen Fächern grundsätzlich bestehen. Auch die Konferenz des Zentralen Abiturausschusses (ZAA) am 2. April kann wie vorgesehen stattfinden, da die Schulen als Gebäude nicht geschlossen sind.

Selbst für den Fall, dass der Unterricht nicht unmittelbar nach den Osterferien wieder aufgenommen werden sollte, ist vorgesehen, dass die Schulgebäude in Abstimmung mit den örtlich zuständigen Behörden von Abiturientinnen und Abiturienten sowie Lehrkräften genutzt werden können, um an den vorgesehenen Terminen ordnungsgemäße Prüfungen durchzuführen, da die Einstellung des Unterrichts einen generellen prophylaktischen Charakter hat und die Räumlichkeiten selbst nicht betroffen sind.

Sollte es in Einzelfällen an Schulen durch Schulschließungen in den vergangenen Wochen bzw. durch die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März nicht möglich sein, dass alle angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die notwendigen Leistungsnachweise („Vorabiturklausuren“) erbringen konnten, so sollen die Schulen das unmittelbar nach den Osterferien nachholen. Für diesen Fall erfolgt die Zulassung der betroffenen Schülerinnen und Schüler durch die ZAA-Konferenz bis zum 5. Mai und die Schülerinnen und Schüler legen ihre Abiturprüfungen ab dem 7. Mai an den zentralen Nachschreibeterminen ab.

  1. b) Informationen zu anderen Prüfungsformaten

Weitere Informationen u.a. zu Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP 10), zentralen Klausuren in der Einführungsphase (ZKE), Prüfungen an Berufskollegs sowie zum Umgang mit Klassenarbeiten etc. werden Ihnen in den kommenden Tagen gesondert übermittelt und auf der Homepage des Ministeriums für Schule und Bildung (www.schulministerium.nrw.de) veröffentlicht und stetig aktualisiert.

Im Übrigen wird empfohlen, die Schülerinnen und Schüler in der Zeit bis zum Beginn der Osterferien zum Lernen zu Hause anzuhalten (Lektüre, Aufgabensätze, Referate etc.). Hierzu sollten in der Schule vorhandene technische Infrastrukturen genutzt werden.

  1. Dienstpflichten und Erreichbarkeit von Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer

Das Ruhen des Unterrichtsbetriebes entbindet die Schulleitungen und die Lehrkräfte nicht von den bestehenden Dienstpflichten.

Das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzes gilt grundsätzlich nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte (vgl. Schul-Mail Nr. 1 und 3). In diesem Fall erfüllen die Lehrkräfte ihre Dienstaufgaben, soweit möglich, am heimischen Arbeitsplatz.

Trotz der Entscheidung über das Ruhen des Unterrichts kann eine Schule auch teilweise weiter genutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass a) ein Zusammenkommen einer begrenzten Anzahl von Menschen mit den Zielen des Infektionsschutzes vereinbar ist und b) von den betroffenen Schulräumen keine Infektionsgefahren ausgehen. Dieses liegt im Ermessen der zuständigen Behörden (örtliche Ordnungsbehörden bzw. Gesundheitsämter). In einem solchen Fall kann die Anwesenheit der Lehrkräfte durch die Schulleitung angeordnet werden.

Es muss in jedem Fall eine Erreichbarkeit der Schulleitungen und der Lehrkräfte sichergestellt werden.

Der Ausbildungsbetrieb der Lehrerausbildung in Verantwortung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (interne und externe Seminarveranstaltungen, ausbildungsfachliche Begleitung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern und Praxissemesterstudierenden) sowie Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung (Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der Kompetenzteams und der Bezirksregierungen) werden bis auf weiteres ausgesetzt.

 

Das Krisenmanagement des Ministeriums und der Bezirksregierungen bleiben für schulische Krisen unter den bekannten Nummern erreichbar.

Weitere Informationen erhalten Sie zeitnah mit der Schul-Mail (Nr. 5).

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

 

 

 

<<<<<<<<<< Ende der SchulMail des MSB NRW <<<<<<<<<<

 

Diese Nachricht wurde Ihnen im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB NRW) übermittelt.

HINWEIS: Falls vorhandene Links in dieser Nachricht nicht richtig angezeigt werden, sollten Sie diese kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen.

 

Informationen zum weiteren Vorgehen, insbesondere  bzgl. des Abiturs, anstehender Wahlen und sonstiger Veranstaltungen sowie der Bereitstellung von Unterrichtsinhalten teilen wir noch am heutigen Tag auf dieser Homepage sowie über die üblichen Kommunikationswege mit.

 

Wir wünschen der gesamten Schulgemeinde trotz der erheblichen Dynamik im Corona-Kontext ein gewisses Maß an Gelassenheit und hoffen, dass wir gemeinsam die nächsten Wochen (und ggf. mehr) gesund und effizient zum Wohle Ihrer und unserer Kinder nutzen können.

Freundliche Grüße

 

F.-M. Becker

 

02.03.2020 15:00 Uhr

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

es gibt weiterhin (Stand 15:00 Uhr) keine positiv getesteten Fälle an unserer Schule, die heute getroffene Maßnahme war eine reine Vorsichtsmaßnahme, die getroffen wurde, um die bei uns eingehenden Informationen auswerten, beurteilen und mit Informationen aus der Städteregion abgleichen zu können.Wir gehen davon aus, dass der Unterricht morgen wieder vollumfänglich für alle Stufen stattfindet; dies wird nach unserer Einschätzung für die allermeisten Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte gelten.

Nach Rücksprache mit unserem Schulträger und auf Grundlage der über den Schulträger an uns weitergegebenen Informationen ist in der Städteregion Aachen von folgender Verfahrensweise auszugehen:

  •  Schulschließungen sind derzeit nicht vorgesehen.

Die Kategorisierung, die uns mitgeteilt wurde, ist nach dem jetzigen Stand wie folgt auszulegen:

  • Personen, die intensiven Kontakt (räumliche Nähe und Kontakt über ca. 15min, ggf. Austausch von Körperflüssigkeiten) mit einer positiv getesteten Person hatten (z.B. mit dem Schüler der MSM-Gesamtschule in Kohlscheid), gelten zur Kategorie 1 und sind vom Zeitpunkt des Kontaktes an zwei Wochen in Quarantäne zu halten, d.h. nehmen auch am Schulunterricht nicht teil.Kontakt z.B. auf einer Karnevals-Veranstaltung am 23.2. –> Quarantäne bis 8.3.
    • Nach dieser inzwischen uns mitgeteilten Auslegung bedeutet das, dass allein der Besuch einer Veranstaltung, auf der eine positiv-getestete Person anwesend war und die Tatsache eines räumlich geschlossenen Veranstaltungsortes reichen NICHT aus, um in die Kategorie 1 eingruppiert zu werden.
  • Personen, die Krankheitssymptome aufweisen, melden sie wie üblich bei Erkrankungen in der Schule „krank“; Schülerinnen und Schüler müssen dann ggf. ein Attest vorweisen (je nach Krankheitslänge und dem Verpassen von Prüfungen). Dies gilt analog auch für Lehrkräfte.
  • Schülerinnen und Schüler ohne Krankheitssymptome nehmen am Unterricht teil, es sei denn, sie gehören zur Kategorie 1 (s.o.).

Bitte beachtet / beachten Sie Hinweise, die über die Informationsseite der Städteregion gegeben werden. Sollten uns neue Informationen zugänglich gemacht werden, so versuchen wir so zeitnah wie möglich über unsere Informationskanäle die Informationen an Sie weiterzugeben. Derzeit ist die Situation noch recht dynamisch.

Wir bitten um Verständnis, dass wir Einzelanfragen nicht zeitnah beantworten können und werden. Bitte warten Sie auf generelle Informationen.

Die Schulleitung

02.03.2020 12:30 Uhr

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

um Gerüchten entgegenzuwirken, sehen wir uns veranlasst,  den Sachverhalt der Unterrichsbe-freiung der Oberstufe noch einmal wie folgt darzustellen:

Vorsorglich haben wir heute nach der 4. Std. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (EF, Q1, Q2) aus dem Unterricht entlassen, um Sachklärung zu betreiben und vorsorglich potentielle Ansteckungs-gefahren zu minimieren. Eine vergleichbare Entscheidung ist unseren Informationen auch vom HGG am heutigen Tag getroffen worden.

Wir haben bisher (Stand 12:00 Uhr) keine positiv-getesteten Personen in der Schule.

Die nach Hause entlassenen Schülerinnen und Schüler stehen deshalb auch nicht unter Quarantäne sondern es wurde tagesaktuell bis zur Sachklärung mit dem Gesundheitsamt die Entscheidung getroffen, Oberstufenschüler für heute vom Unterricht zu beurlauben.

Schulleitung

01.03.2020, 20 Uhr

Liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Herr Dr. Freund vom Gesundheitsamt der Städteregion hat uns heute Abend auf Nachfrage persönlich mitgeteilt, dass das Gesundheitsamt derzeit keine Grundlage dafür sieht, unsere Schule zu schließen. Es bittet uns aber, die unten eingefügte Information über die Elternverteiler (u. Kollegiumsverteiler) weiterzuleiten.

Sie gilt analog auf für z.B. das Sporttraining in geschlossenen Räumen mit inzwischen positiv getesteten Infizierten.
Sie betrifft konkret alle, die auf der Karnevalsfeier des Handballvereins in Weiden am 23.02.2020 waren oder am Training des Vereins am Donnerstag, den 27.02. in Weiden teilgenommen haben, da dort ein Kontakt mit einer Corona-positiv-getesteten Person stattgefunden hat. Sie zählen zu Kontaktpersonen der Kategorie I.

Falls Sie Fragen dazu haben, finden Sie auf der Seite der Städteregion (www.staedteregion-aachen.de) Kontaktnummern, um sich ggf. nach Ihrem speziellen Fall zu erkundigen.
Bitte denken Sie daran, Bescheid zugeben, wenn Ihr Kind nicht zur Schule kommt.

Sobald wir neue Informationen erhalten, informieren wir umgehend die Schulgemeinde. Beste Grüße

Schulleitung

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=

„wer als Kontaktperson Kategorie I zu gelten hat, hat sich aufgrund der Ereignisse im Verlauf der letzten 24 Stunden dahingehend geändert, als dass alle Personen, die eine Karnevalsveranstaltung in geschlossenen Räumen mit einer Corona- positiv getesteten Person besucht haben, als zugehörig zur Gruppe der Kontaktpersonen der Kategorie I zu zählen sind.

Konkret bedeutet das für diese betroffenen Personen:

1. Quarantäne (nicht Verlassen des Hauses) für 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person,

2. Kontaktpersonen der Kategorie I, die Symptome eines grippalen Infektes entwickeln oder haben, suchen bei wirklichem Bedarf die Hausärztin/Kinderärztin bzw. den Hausarzt/Kinderarzt auf, lassen sich behandeln und teilen den behandelnden Ärztinnen und Ärzten mit, dass sie Kontaktpersonen der Kategorie I sind.

3. Kontaktpersonen von Kontaktpersonen der Kategorie I, die Kontaktperson der Kategorie II genannt werden (zum Beispiel Familienmitglieder von Personen der Kategorie I, die aber keinen unmittelbaren Kontakt zu der infizierten Person gehabt haben), können uneingeschränkt ihrer Tätigkeit nachgehen oder die Schule besuchen sofern sie keine Symptome eines grippalen Infektes aufweisen.

4. Kontaktpersonen der Kategorie II, die Symptome eines grippalen Infektes entwickeln und in hochsensiblen Bereichen des Gesundheitswesens arbeiten, in denen sie regelmäßig mit immungeschwächten Patienten/Personen Kontakt haben (zum Beispiel Frühgeborenenstation, Onkologie, Intensivstation, … – hierzu zählen aber nicht die Regelversorgung in Krankenhäusern oder Altenheimen[!]), wenden sich bitte an das Gesundheitsamt oder ihren Betriebsmediziner, damit eine individuelle Gefährdungsabschätzung erfolgt.

5. Kontaktpersonen der Kategorie II, die Symptome eines grippalen Infektes entwickeln oder haben und in anderen Bereichen tätig sind., suchen bei wirklichem Bedarf ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte/Kinderärzte und Kinderärzte auf, die über das weitere Vorgehen entscheiden.

Das Gesundheitsamt der Städteregion möchte Sie herzlich bitten, über ihre Vereinsverteiler und Schulverteiler Teilnehmer der Karnevalssitzung oder der Sportveranstaltungen entsprechend zu informieren.

Anderslautende Empfehlungen können vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung nicht weiter aufrecht erhalten werden.

Da es sich um ein sehr dynamisches Geschehen handelt, haben auch die aktuellen Vorgaben für Kontaktpersonen der Kategorie I und II möglicherweise nur eine kurze Halbwertszeit.“

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– Schulleiter –
Gymnasium der Stadt Würselen