Italien – Wassersportfahrt 2026

Felix BalduinExkursion, Sport


von Jin Q. aus unsere 9a:

Jedes Jahr wählt die Jahrgangsstufe 9 zwischen einer Wassersportfahrt und einer Skifahrt. So auch wir, die 9A im Jahr 2026. Wir haben uns für die Wassersportfahrt entschieden, und diese Entscheidung war die beste.

Wir packten alle unsere Sachen, stellten selbstständig unsere Zimmerkonstellationen zusammen und waren schon super aufgeregt. Wir trafen uns alle, warteten auf den Bus, klärten währenddessen alles Organisatorische und verabschiedeten uns anschließend von unseren Eltern. Es gab zwar einen kleinen Herzschmerz, aber die Vorfreude auf die Fahrt überwog, und wir waren unglaublich gespannt, dass es endlich losgeht.

Eine 16-stündige Busfahrt hört sich zunächst sehr lang und langweilig an, aber das war sie überhaupt nicht. Wir konnten beliebig viele Snacks mitnehmen, Filme schauen, lesen, Spiele spielen, schlafen, Musik hören oder uns einfach unterhalten. Zusätzlich gab es Pausen an Fast-Food-Restaurants und Tankstellen, wo wir unsere Vorräte wieder auffüllen konnten.

Die Busfahrt war fast genauso cool wie Italien selbst. Wir kamen morgens gegen 8 Uhr an, durften uns erst einmal vor Ort zurechtfinden und hatten einen freien Tag. Wir konnten uns sonnen, Volleyball spielen, schwimmen, den Aquapark besuchen, einkaufen gehen, ans Meer gehen, gemeinsam etwas unternehmen und noch sooooo viel mehr.

Unser Campingplatz war wie eine kleine Mini-Stadt mit einem Supermarkt, einem Souvenirladen, einem Strand, einem Aquapark beziehungsweise Schwimmbad, einem Restaurant, einer Eisdiele, Fußballplätzen und einem riesigen Spielplatz. Die Häuschen standen alle nah beieinander, und der Rest war wie eine kleine Stadt aufgebaut.

Am zweiten Tag gab es die ersten Aktivitäten. Ich habe Stand-up-Paddling gemacht, und das hat richtig viel Spaß gemacht. Wir sind weit aufs Meer hinausgepaddelt. Den Rest des Tages hatte man frei und konnte sich austoben. Nur beim Frühstück und Abendessen musste man anwesend sein. Das war aber keine unangenehme Pflicht, denn es gab so viel leckeres Essen, dass man freiwillig hinging.

Dienstags bekommt ihr sogar italienische Pizza. Am Mittwoch fahrt ihr mit dem Boot nach Venedig. Dort habt ihr eine wunderschöne Aussicht auf das Wasser. Sobald ihr angekommen seid, habt ihr vier bis fünf Stunden Zeit, euch in kleinen Gruppen mit euren Freunden aufzuteilen und die Stadt nach euren Vorstellungen zu erkunden. Die einen gingen essen, die anderen machten eine Shoppingtour, und wieder andere schauten sich einfach die große und wunderschöne Stadt an.

Donnerstag ist wieder Aktivitätentag. An diesem Tag könnt ihr die restlichen Aktivitäten ausprobieren, zum Beispiel Kajakfahren und Windsurfen, was ebenfalls eine unglaubliche Erfahrung ist. Vor Ort gab es außerdem Shows, die man sich anschauen konnte. Diese waren ebenfalls sehr cool. Trotzdem bleibt die freie Zeit mit der Klasse unschlagbar.

Unsere Klasse hat außerdem ein Volleyballturnier veranstaltet, was ich euch nur empfehlen kann, denn Beachvolleyball ist einfach das Beste. Ratet mal, welches Team gewonnen hat! Während des Sonnenuntergangs war die Stimmung einfach wunderschön.

Leider ging es am Freitag schon wieder zurück. Das war zwar schön, weil wir unsere Familien vermisst hatten, aber eigentlich hätten wir gerne noch länger in Italien bleiben können. Die Rückfahrt war ebenfalls sooooo lustig. Man kann im Bus so viel machen, weil er so groß ist.

Ich kann euch nur raten, die Wassersportfahrt zu wählen. Ihr werdet es nicht bereuen und wahrscheinlich den Spaß eures Lebens haben – zumindest hatten wir ihn. Es war eine wunderschöne Zeit.