von Mia, Tara und Bernardo aus unserer 7a
In den letzen Wochen wurden alle siebten Klassen vom DAS DA THEATER mit dem Theaterstück „All you need is…“ besucht. In dem Theaterstück sahen wir eine 16‑jährige Jugendliche namens Michaela, die einen Youtube‑Kanal hat. Ihr Youtube‑Kanal heißt „mimistrendbarometer“. Wie der Kanalname schon sagt, berichtet Michaela über Trends wie z. B. Schminke, Klamotten und noch vieles mehr. Doch an einem Tag bekommt Michaela das Angebot, für Geld Vapes zu bewerben. Obwohl sie gar nicht richtig weiß, was sie da bewerben soll, nimmt sie das Angebot an. Nach den ersten Videos über die Vapes bekommt sie einige Hatekommentare, die sie sehr verletzen. Nach einiger Zeit wird sie selbst süchtig nach den Vapes und bietet einem Mitschüler namens Jakob eine Vape an. Jakob nimmt sie an, da Michaela sagt, dass die Vapes gesund seien. Nach einer kurzen Zeit wird Jakob dann auch süchtig und bietet sie auch anderen Freunden an. Jakob will nun auch mit einem Youtube‑Kanal durchstarten, da er sieht, wie erfolgreich und beliebt Michaela dadurch geworden ist. Jakobs Schwester findet die Idee schwachsinnig, weil Michaelas Schwester erzählt, wie schlecht es Michaela hinter der glücklichen Fassade geht. Durch diese Verzweiflung beginnt sie auch noch andere Drogen zu konsumieren und zu bewerben, wie z. B. Zigaretten und Snus.
Nach dem Theaterstück haben sich die Schauspieler Zeit genommen, um uns über die Gefahren von Drogen wie z. B. Vapes aufzuklären. Außerdem haben wir besprochen, wie sehr das Betreiben eines YouTube‑Kanals einen Jugendlichen einschränken und stressen kann. Die Schauspieler erklärten uns auch, dass bei YouTube‑Kanälen viele Hatekommentare gepostet werden, die einen sehr verletzen können, und dass es auch süchtig machen kann, wenn man zu viel Zeit auf Sozialen Medien verbringt. Man sollte deshalb viel draußen spielen oder andere Sachen machen, die nichts mit Social Media zu tun haben, damit man nicht komplett süchtig wird. Die Schauspieler fragten uns, wie viel Zeit wir täglich am Handy verbringen. Es gab verschiedene Antworten von Mitschüler*innen unserer Klasse: von 2 bis 6 Stunden pro Tag. Herausgestellt hat sich, dass wir alle schon abhängig vom Smartphone sind, egal wie lange wir am Handy sind. Wir durften die Schauspieler auch nach persönlichen Sachen befragen. Das Theaterstück hatte ein offenes Ende, damit wir uns unser eigenes Ende denken konnten. Das durften wir im Anschluss auch mit den Schauspielern besprechen.
Wir (Mia, Tara und Bernardo aus der 7a) finden, dass das Theaterstück uns einen Einblick in die verschiedensten Suchtbereiche gegeben hat. Dass die Schauspieler danach unsere Fragen geklärt haben und uns über Vaping und Social Media aufgeklärt haben, hat uns sehr gefallen und war interessant. Wir haben uns zwar bei den Schreien erschrocken (an einer Stelle im Stück hat sich Jakob mit seiner Schwester sehr gestritten), aber im Nachhinein haben wir über die lauten Schreie der Schauspieler gelacht. Wir fanden interessant, dass wir über ein Theaterstück und durch ein Gespräch mit den Schauspielern über Vapes etc. aufgeklärt wurden. Ebenfalls fanden wir gut, dass wir unsere eigenen Ideen zum Ende vortragen konnten.
Hier noch einige Meinungen von anderen Schüler*innen aus der Jahrgangsstufe 7:
Milo (7a): „Ich fand die Darstellung sehr gut und wie das Stück uns über Drogen informiert hat. Ein Kritikpunkt ist, dass die Schauspieler so laut geschrien haben.“
Natalie und Merle (beide 7b): „Wir fanden das Stück sehr lustig und gleichzeitig erschreckend, wie schnell man süchtig werden kann. Wir finden es schockierend, dass man so etwas für Geld tut.“
Carlotta und Hannah (beide 7c): „Wir fanden es sehr lehrreich und cool gemacht. Wir finden Hatekommentare nicht geil, trotzdem gehören sie dazu und man sollte mit ihnen umgehen können.“ Hamza (7d): „Ich denke, dass man nach dem Theaterstück erst recht nicht rauchen sollte und man sollte seine Gefühle nicht unterdrücken, sondern zeigen.“
