Besuch des Theaterstücks „Oppenhoff.Mohre.Cohn“ im Theater Aachen

Felix BalduinTheater, Exkursion, GeWi

von Carla, Tom, Adi, Abdullah aus unserer EF

Am Sonntag, den 22.03.2026, besuchten wir mit unserem EF-Geschichtskurs freiwillig das Theaterstück „Oppenhoff. Mohren.Cohn“ im Theater Aachen. Wir trafen uns um 16:30 Uhr, bevor die Vorstellung um 17:00 Uhr begann. Insgesamt waren wir etwa 20 Personen. Begleitet wurden wir von Herrn Lynch und Frau Mentenich.

Das Stück handelt von der Städteregion Aachen in der Zeit des Nationalsozialismus. Es zeigt, wie Menschen verfolgt wurden und wie sich einige dem System mutig entgegengestellt haben. Dabei geht es um Themen wie Widerstand, Angst, Mut und Menschlichkeit.

Die drei Namen im Titel „Oppenhoff. Mohren. Cohn“ stehen für echte historische Persönlichkeiten. Franz Oppenhoff war ein Anwalt, der katholische Geistliche und Juden vor Gericht verteidigt hat und später auch Oberbürgermeister von Aachen war. Er wurde von den Nationalsozialisten ermordet.
Josef Mohren war ein Kommunist und arbeitete in den Gruben in Morsbach bei Würselen, der Widerstand gegen das NS-Regime leistete. Marianne Cohn war eine junge Frau im Widerstand, die verfolgten Menschen, besonders Kindern, bei der Flucht half.

Besonders spannend war, dass das Stück einen direkten Bezug zu unserer Region hat, wodurch wir uns stärker damit identifizieren konnten.
Die schauspielerische Leistung war sehr überzeugend und das Stück wurde insgesamt sehr gut umgesetzt. Der Theaterbesuch war nicht nur kurzweilig und unterhaltsam, sondern auch wichtig für die Aufklärung über die regionale Geschichte. Aus dem Stück nehmen wir mit, warum die Oppenhoffallee nach einem ehemaligen Anwalt und Bürgermeister benannt wurde, wie die Situation im Grenzland aussah und uns wurde nochmal verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass man über den Faschismus informiert ist.

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