Das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wurde bereits 1988 ins Leben gerufen und soll eine offene Auseinandersetzung mit Diskriminierungen aller Art schaffen. Umgesetzt wurde es an Schulen in Belgien, den Niederlanden, Österreich, Spanien und in Deutschland, wo bereits über 1400 Schulen ein Zeichen gegen Gewalt und Diskriminierung setzen.

Die Schülervertretung des Gymnasiums der Stadt Würselen hat Ende des Schuljahres 2012/13 begonnen, dieses Projekt auch an unserer Schule in die Tat umzusetzen. 70% aller Menschen, die sich in irgendeiner Form an unserem Schulalltag beteiligen, haben dafür ihre allgemeine Einstellung gegen Rassismus und ihren Willen, dagegen vorzugehen, durch eine Unterschrift bestätigt. Nachfolgend wird nun jährlich eine Aktion innerhalb der Schule stattfinden, die eben diese unterschriebene Botschaft nach außen bringt.

Die SV startete also mit der Planung für ihr jährliches Projekt. Was für alle Mitglieder des Planungsteams direkt als erster und wichtigster Punkt feststand, war, das Thema „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ so nah an die Schülerinnen und Schüler heran zu bringen, dass es genug  Raum gibt, sich intensiv damit zu beschäftigen. Dabei kam eine Art Wettbewerb heraus, in dessen Rahmen Schülerinnen und Schüler ihre zuvor im Unterricht erarbeiteten Projekte zum Thema Rassismus und Courage vorstellen, die dann in einer offiziellen Präsentationsveranstaltung in der Aula prämiert werden.

Als Schirmherr für eine medienwirksame Außendarstellung des Projekts konnte Martin Schulz, derzeit Präsident des Europäischen Parlaments, gewonnen werden.